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6.3.2009 von EPMUTS.
3. Tag (letzte Folge)
Spezialtipps
Nachdem Sie nun schon einiges von Wien kennen gelernt haben, bekommen Sie heute die Gelegenheit, persönliche Schwerpunkte zu setzen. Vorher aber noch ein kleiner Ringstraßen-Rundgang:
9.00 Uhr
Spazieren Sie nach dem Frühstück durch den Burggarten und über den Heldenplatz in den romantischen Volksgarten, wo “Sisi”-Freunde unbedingt das Jugendstil-Denkmal der Kaiserin aufsuchen sollten. Gegenüber dem Volksgarten liegt das Parlament mit dem Athene-Brunnen davor. Sehr erholsam ist der kühle Rathauspark mit seinen Springbrunnen, Statuen und exotischen Bäumen.
10.00 Uhr
Vis-à-vis vom Wiener Rathaus liegt das Burgtheater - seine Spielpläne und Personalfragen werden von den Wienern stets kontrovers diskutiert. Genehmigen Sie sich eine “Melange” (Wiens meistgetrunkene Kaffee-Variation) im Café Landtmann, dem Treffpunkt von Theaterleuten und Politikern aus dem nahen Regierungsviertel.
10.30 Uhr
Bei der Universität in Neo-Renaissance und der neugotischen Votivkirche dahinter endet unsere Tour.
Gestalten Sie den Rest des Tages nach eigenen Wünschen … Ideen gefällig?
Lust auf skurrile Architektur? Dann bestaunen Sie das Hundertwasserhaus (Ecke Kegelgasse / Löwengasse) - eine “etwas anderere” kommunale Wohnhausanlage. Mehr von dieser verspielten Bauweise gibt es im nahen KunstHausWien (mit permanenter Hundertwasser-Ausstellung).
Kreativ und unkonventionell präsentiert das Haus der Musik (1., Seilerstätte 30) musikalische Highlights und Visionen, Historisches und Vergnügliches frei nach dem Motto: “Ihre Ohren werden Augen machen.”
Freunde klassischer und zeitgenössischer Kunst erwarten zahlreiche Museen, Ausstellungsorte und Galerien - etwa das Kunsthistorische Museum (Maria-Theresien-Platz) mit seiner großen Sammlung alter Meister.
Spektakuläres Kulturareal am Rand der Wiener Altstadt und einer der zehn größten Museumsbezirke der Welt: das MuseumsQuartier, ein aufsehenerregendes Kulturviertel aus revitalisierten Barock-gebäuden (den einstigen Hofstallungen) und imposanten Neubauten.
Die Einrichtungen im neuen Kulturbezirk: das Leopold Museum im kalkweißen Neubau, das von dunkelgrauem Basalt umhüllte Museum moderner Kunst, die Kunsthalle und die Festival-Hallen E und G (Wiener Festwochen, Tanzquartier). Weitere MQ-Institutionen: Architekturzentrum Wien, Zoom-Kindermuseum, Dschungel Wien - Theaterhaus für Kinder sowie Experimentierflächen für Kulturinitiativen.
Hier unternehmen Sie einen Ausflug in Wiens junge, kreative Szene - der Bogen spannt sich von interessanten Shopping-Angeboten über trendige Kunst bis zu einer quicklebendigen Lokalszene.
Zum Bummeln durch liebevoll restaurierte Straßenzeilen, ob tagsüber oder abends, laden außer der Altstadt besonders der 7. (Spittelbergviertel) und der 8. Bezirk (Josefstadt) ein.
Ein “Museum” besonderer Art ist der Zentralfriedhof mit den Ehrengräbern vieler prominenter Politiker und Künstler und seiner Kirche im Jugendstil.
Sie werden wiederkommen wollen, oder? Vielleicht auf Klassenfahrt?

Auf dem Zentralfriedhof in Wien beigesetzt: Hans “Falco” Hölzel * 19. 2. 57 - t 6.2.98
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5.3.2009 von EPMUTS.
Vom Kaiserschloss zum Riesenrad
9.00 Uhr
Fahren Sie per U-Bahn (U4) zum Schloss Schönbrunn - aber steigen Sie erst bei der Station “Hietzing” aus. Diese Seite ist die schönere, denn hier betreten Sie den Garten durch das Hietzinger Tor beim historischen Palmenhaus. Wandern Sie hinauf zur Gloriette, wo Sie im Café ein phantastischer Blick über Schloss und Stadt erwartet. Oder schauen Sie im Tiergarten vorbei.
10.30 Uhr
Im Schloss selbst lassen Sie sich vom “Audio-Guide” durch die prunkvollen Innenräume führen, um die Wohn- und Arbeitswelt der Habsburger zu begutachten.
12.00 Uhr
Nun geht es zurück ins Zentrum, wo Sie zunächst über den Karlsplatz mit Karlskirche und den Otto-Wagner-Pavillons schlendern.
13.00 Uhr
Knurrt Ihnen schon der Magen? Gehen Sie in ein gemütliches Beisl.
14.00 Uhr
Es beginnt die Führung in der Staatsoper: Festtreppe, Marmorsaal und der rot-goldene Zuschauerraum sind einen Blick wert. Passieren Sie hinter der Oper das Hotel Sacher - bekannt für Torte wie Tafelspitz - und besichtigen Sie das Denkmal gegen Krieg und Faschismus von Alfred Hrdlicka auf dem Albertinaplatz.
15.00 Uhr
Ganz in der Nähe (Neuer Markt / Tegethoffstraße) ruhen in den kühlen Gewölben der Kapuzinergruft die Gebeine der Habsburger. Von hier geht es per Citybus (3A) oder zu Fuß durch die Annagasse zum Schwarzenbergplatz, hinter dem sich der stilisierte Terrassengarten des Belvedere erhebt. Sie erreichen ihn zu Fuß oder mit der Straßenbahn (Linie D). Genießen Sie die grandiose Aussicht vom Oberen Belvedere, in dem unter anderem die Werke von Klimt, Schiele und Kokoschka ausgestellt sind.
Nach soviel Kunst und Geschichte steht nun Unterhaltung auf dem Programm. Vom Südbahnhof bringt Sie die Straßenbahnlinie O in wenigen Minuten zum Wurstelprater (Wien Nord / Praterstern). Fahren Sie mit dem berühmten Riesenrad, probieren Sie am Würstelstand eine Burenwurst oder essen Sie eine “Stelze” (Schweinshaxe) im Schweizerhaus. Zur Erholung von dem Rummel spazieren Sie über die Prater Hauptallee- das Paradies für Jogger, Skater und Flaneure.
19.30 Uhr
Nun kosten Sie das Kulturleben aus - Wien ist schließlich ein Zentrum von Theater und Musik: neben den renommierten Bühnen, Musical- und Konzertveranstaltungsorten gibt es eine quirlige Alternativszene mit zahlreichen Kleinkunstbühnen und Lokalen mit Live-Musik - testen Sie z.B. das Jazzland oder das Porgy & Bess.
22.30 Uhr
Bis spät nachts herrscht reges Leben in der Fußgängerzone rund um den Stephansplatz. In den Seitengassen finden sich immer ein gemütliches Straßencafé und gute Unterhaltung.
Fortsetzung folgt.
Klassenfahrt gefällig? www.est-reisen.de
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4.3.2009 von EPMUTS.

Noch nie in Wien gewesen? Dann ist es höchste Zeit. Es gibt viel zu sehen, und irgendwann ist immer das erste Mal. Unsere 72h-City-Tipps für Wien-Neulinge - übrigens ein Zeitraum, der für die Wienkarte wie geschaffen ist - führen Sie an die schönsten Plätze der Altstadt, nach Schönbrunn, in den Prater, an den Donaustrand, …
9 Uhr
Nach einem guten Wiener Frühstück fangen Sie den Tag mit einem Rundgang durch die Hofburg an und besichtigen die Privatgemächer von Kaiser Franz Joseph I. (reg.1848-1916) und die seiner Gattin, der schönen Kaiserin Elisabeth. In den Kaiserappartements beleuchtet das Sisi Museum das Leben der schönen Monarchin. Kaiserliches Tafelgerät ist in der Silberkammer zu sehen und keinesfalls auslassen darf man die Schatzkammer mit den einzigartigen Kronjuwelen.
10.45 Uhr
Für die Vorführungen der Spanischen Hofreitschule sollte man im voraus Karten reservieren.
11.30 Uhr
Kleine Pause gefällig? Schauen Sie bei der ehrwürdigen k. u. k. Hofzuckerbäckerei Demel (Kohlmarkt 14) hinein. Aber beeilen Sie sich, denn um 12.00 Uhr schlägt auf dem Hohen Markt die Ankeruhr - ein Schauspiel für sich. Danach gehen Sie weiter auf den Judenplatz, wo ein Blick ins Museum Judenplatz und auf das Mahnmal zur Erinnerung an Judenverfolgungen möglich wäre. Oder Sie erkunden das Gewirr der engen Gassen, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
14.00 Uhr
Weiter geht’s zur ältesten Kirche Wiens, St. Ruprecht (8. Jh.). Von hier hat man eine gute Aussicht auf Donaukanal und Franz-Josefs-Kai. Nun entdecken Sie mittelalterliche Romantik zwischen Hafnersteig, Heiligenkreuzerhof, Universitätskirche, Blut- und Domgasse und erreichen so den Mittelpunkt Wiens: den Stephansdom, das 850 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt. Wer 343 Stufen schafft, besteigt den Südturm: das Panorama lohnt sich. (Domführung um 15 Uhr.)
15.30 Uhr
Zeit zum Bummeln: sowohl der Graben mit der barocken Pestsäule, als auch die berühmte Kärntner Straße sind mit schönen Geschäften und Cafés gesäumt. An vielen Ecken spielen Straßenmusiker auf. Flanieren Sie durch die Fußgängerzone Richtung Oper und weiter zur über 100 Jahre alten Secession, dem Paradebeispiel der Wiener Jugendstilarchitektur - nehmen Sie sich Zeit für den Beethovenfries von Gustav Klimt.
17.00 Uhr
Auf dem Karlsplatz stehen die Stadtbahn-Pavillons von Otto Wagner und einige Schritte weiter seine berühmten Häuser auf der Linken Wienzeile Nummer 38 und 40: großartige Beispiele für Otto Wagners Jugendstil.
Der eine Stadtbahn-Pavillon dient als Café, der andere als Außenstelle des WienMuseums. - Schlendern Sie anschließend noch ein wenig über den Naschmarkt: ein Basar-Spektakel für Nase, Ohr und Auge - da merkt man, dass in Wien der Balkan (oder gar der Orient?) beginnt.
18.30 Uhr
Ehe Sie sich ins Nachtleben stürzen, sollten Sie jetzt aber eine Pause im Hotel einlegen.
19.30 Uhr
Ein “urwienerisches” Abendvergnügen sind die Heurigen, einfache Weinlokale im Grünen, je schlichter und abgeschiedener, desto schöner. Versuchen Sie’s deshalb nicht nur in Grinzing, sondern auch in Sievering, in Pötzleinsdorf oder jenseits der Donau in Stammersdorf.
22.30 Uhr
Wer Lust hat, spaziert noch etwas durch die Altstadt. Beschließen Sie den Abend in einem Szene-Lokal, etwa im Bermuda-Dreieck (Rabensteig / Seitenstettengasse), wo sich ein Lokal ans andere reiht.
Fortsetzungen folgen - Klassenfahrten-Angebote gibt >>>hier!
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28.2.2009 von E.St..
Zu einem gelungenen Wien-Besuch gehört eine Tour durch die Museen und Galerien unbedingt dazu - meint Agnes Husslein, Belvedere-Chefin. Willkommen zu Lebenslust & kreativer Szene. Aktueller Tipp: Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Die Albertina widmet ihm eine nun eine Retrospektive - mehr >
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26.2.2009 von E.St..

Frank Wedekinds Jugend-Drama «Frühlings Erwachen» kommt im März in Wien als Rock-Musical erstmals auf eine deutschsprachige Bühne. Die moderne Adaption des gesellschaftskritisch-satirischen Stückes aus dem Jahr 1891 erlebt am 21. März ‘09 im erst vor einem Jahr restaurierten Ronacher-Theater seine deutsche Erstaufführung. Im Frühsommer wird das Stück dann im Capitol-Theater in Düsseldorf zu sehen und hören sein (dort im Feb. ‘09 die >Rocky Horror Show<).
Die Uraufführung des Musicals >Spring Awakening< von Steven Sater (Text) und Songwriter Duncan Sheik in einem Non-Profit-Theater in New York wurde 2006 zu einem beachtlichen Überraschungserfolg. Die Übersetzung des vielfach ausgezeichneten Off-Broadway-Musicals soll, so meinte Regisseur Michael Mayer in Wien, auch junge Leute ins Theater locken, «die sich sonst nur über ihre Leiche mit Musical-Musik erwischen lassen würden». Selbst erklärte Absicht des Regisseurs ist es, dem Originalstück Wedekinds szenisch möglichst treuzubleiben. >Frühlings Erwachen< folgt dem bekannten Musical >The Producers< von Mel Brooks, für das am 22. Februar im Wiener Ronacher vorzeitig der letzte Vorhang fällt. Dieses Stück geht anschließend nach Berlin.
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